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    Weine von Louis Lequin
Les Vignerons Catalans
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Unser Vertriebspartner in Burgund

Die Domaine




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Das Emblen von Louis Lequin




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Die Arbeit in den Weinbergen früher




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Der Weinberg heute




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Das Weingut Louis Lequin in Santenay

Die Weinberge verteilen sich auf 7 Hektar der besten Böden der Côte d’Or: Santenay, Chassagne-Montrachet, Pommard, Corton und Nuits-Saint-Georges. Auf den folgenden Seiten wird Ihnen einen Überblick über die Geologie, insbesondere die des Heimatortes von Louis Lequin,Santenay, und die Art seiner Weineherstellung, gegeben.

Im Anschluß daran wird erläutern, wie die Weinherstellung selber vonstatten geht: Die Lese, die Gärung und darauf der Entwicklungsprozeß im Keller, um die beste Qualität der Weine zu erreichen.

Davor ist aber noch die Familiengeschichte der Lequins eingefügt. Diese erzählt etwas von der harten Arbeit über Jahrhunderte und den Geist der Familie, von Generation zu Generation weitergegeben, uns auch heute noch die Kraft und das Wissen zum Kultivieren der Weinberge und Keltern unserer Weine gibt. Dies sind die Weinberge, die Louis Lequin von seinem Vater erhielt und die er in der Tradition der Familie pflegen wird, um diese am Ende seinen Kindern weiterzugeben.



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Die Familiengeschichte

1604 Die Familie Lequin bearbeitet Land in Santenay (Archive der Bibliotheken von Santenay und Dijon)

1669 Philibert Lequin kauft einen Weinberg namens " Les Clos Genet " in Santenay und verschuldet sich selber, seinen Sohn und Enkel für 120 Jahre. Die Zurückzahlungen enden 1789 (im Jahr der Französischen Revolution).

1734 Antoine Lequin wird der Winzer vom Hospice in Autun. Er ist verantwortlich für das Pflegen der Reben über das gesamte Jahr, das Einbringen der Ernte und letztendlich auch für die Weinherstellung im Keller.

1852 Louis Isidore Lequin baut das Haus der Familie und gründet die Domaine. Er arbeite in den Weinbergen im Sommer, während er in Winter Silizium Minen hoch über Santenay beschäftigt ist, die für die Glasherstellung von Bedeutung sind. Mit dem Gehalt aus den Minen erwirbt er weitere Weinberge.

1920 Lucien Lequin, mein Großvater, arbeite in der Domaine und beginnt mit dem Einzelflaschenverkauf. Mit seinem Sohn Jean kauft er im Jahr 1938 ein Teil der "Bâtard Montrachet-Lage".

1946 Jean Lequin (Vater von Louis) übernimmt die Domaine von seinem Vater; er entwickelt den Exportmarkt, besonders USA. In 1950 belieferte er das Waldorf Astoria in New York. Er erweitert die Domaine und wird Eigentümer eines Weinbergs in Corton.
1969 Louis Lequin und sein Bruder beginnen in der Domaine zu arbeiten. Sie bauen die Gärräume aus und treiben die Geschäftsbeziehungen voran. Zwei weitere Appellation kommen hinzu: " Pommard " und " Nuits Saint Georges ".

1993 Louis Lequin übernimmt die Hälfte der familieneigenen Domaine und vereint diese mit seinen eigenen Weinbergen.



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Louis bei der Arbeit




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Die Weinherstellung

Das Weingut Louis Lequin verfügt über 7 Hektar an Weinbergen, aufgeteilt auf die Gemeinden Santenay, Chassagne- Montrachet, Pommard, Corton und Nuits Saint Georges.
Zwei verschiedene Traubensorten werden angebaut:

Pinot Noir für alle Rotweine
und Chardonnay die Weißen.

Der Pinot Noir wird analog der Cordon de Royat Methode angepflanzt; was erlaubt , die Erntemenge zu reduzieren, die Belüftung der Weinstöcke zu optimieren und den Trauben mehr Sonnenlicht zuzuführen.
Alle diese Faktoren zusammen bedeuten, daß die Trauben gesünder, ausdrucksstärker und farbintensiver sind.

Der Chardonnay wird analog der Guyot Simple Methode angepflanzt und alle doppelten Sprossen werden entfernt.

Die jungen Weinreben werden per Hand durch pflügen und mit der Stoßhacke bearbeitet. Die älteren Reben werden jeden Frühling durchgepflügt, um dem Boden Sauerstoff zuzuführen.

Diese Methode zwingt die Wurzeln dazu, tiefer in das Erdreich einzudringen, um Wasser aufzunehmen.
Das erzeugt letztendlich den lokalen Charakter und Geschmack jedes einzelnen Terroirs.

Zwischen einigen der Reihen von Reben wird Gras ausgesät um Bodenerosion zu verhindern und dem Boden Humus zu geben, welcher für das Mikro-Klima sehr wichtig ist.

Louis Lequin ist die Umwelt sehr wichtig und demnach arbeitet er nur mit nachhaltigen Ausbaumethoden.


Aufgrund von regelmäßigen Untersuchungen des Reifezustandes der Trauben läßt sich der Lesezeitpunkt sehr gut bestimmen. Santenay ist der südlichste Weinort der Côte de Beaune und somit erreichen seine Trauben im allgemeinen als erste die optimale Reife.

Die Trauben werden per Hand gelesen; anschließend in große Boxen verladen und in die Gärräume verfrachtet.

Chardonnay Trauben werden sofort nach Ankunft in der Domaine in die Pressen gegeben. Der gepresste Saft ruht 12 Stunden um zu klären und wird darauf in die Eichenholzfässer gefüllt. Die Fässer sind nicht alle neu; nur 1/3 neue Eiche, 1/3 sind ein Jahr und die anderen zwei Jahre alt.
Jeder Winzer hat seine kleinen Geheimnisse für die Auswahl der Eiche, seiner Herkunft und des Toastingniveaus (Ausbrennen der Fässer). Auch für die Dauer der Lagerung der Weine in den Fässern.
Die Gärung geht langsam vor sich, um den Weine ihren runden Geschmack, die Eleganz und Sanftheit zu bewahren.
Der Wein wird in den Fässern alle acht Tage umgerührt. Das geschieht so lange bis die maleolaktische Gärung vorbei ist. Dadurch werden die Schwebestoffe (Sedimente) immer wieder vom Boden der Fässer aufgewirbelt, was die tiefe Farbe des Weins erzeugt und die Geschmacksfülle vorantreibt.
Im Juli wird aus den Fässern überschüssiges CO2 abgezogen. Einen Monat später werden die Weine langsam auf das Umfüllen in Flaschen vorbereitet. Noch bleiben sie rund einen weiteren Monat im Faß, damit sich alle Schwebestoffe vollständig am Boden der Fässer sammeln können.
Der Wein wird beim Umfüllen in Flaschen vorsichtig filtriert.Die rote Pinot Noir Traube, die in vollständiger Form in den Gärräumen nach der Lese ankommt, wird vorsichtig entrappt (Stiele entfernt), danach leicht angepresst (das ist früher mit den Füßen geschehen) und in die Gärbottiche für die nächsten sechs Tage eingelagert. In kalter Gärung wird Glyzerin extrahiert, was dem Wein Fruchtigkeit und Rundheit verleiht. Danach verwandelt Hefe Zucker in Alkohol. Diese Gärung dauert 12 bis 15 Tage. Währenddessen werden jeden Tag Proben entnommen, um die richtige Temperatur und Dichte des Mosts zu kontrollieren. Darauf wird alles mehrfach gepreßt und durchmischt (der abfließende Saft wird immer wieder hineingepumt), so daß das Maximum an Farbe, Tannin und Geschmack aus den Trauben gewonnen werden kann. Die Temperatur in den Gärtanks is auf 32°C limitiert. Wenn der gesamte Zucker zu Alkohol vergoren ist, wird der gesamte Most noch einmal gepreßt und die Feststoffe entfernt. Vier Tage lang sinken nun alle verbleibenden Schwebestoffe ab. Danach wird der Wein in die Eichenholzfässer gefüllt, von denen rund 25 % neu sind.
Der Wein reift etwas 16 bis 18 Monate in den Fässern im Keller, wobei er regelmäßig analysiert und probiert wird. Die Weine lagern nach dem Abziehen in Flaschen weitere zwei Jahre im Keller, bevor sie in den Verkauf gelangen. Dadurch ist gesichert, daß der Wein nicht zu jung und zu "unreif" auf den Markt kommt.

Gedanken von Louis Lequin zum Eichenfaß

Ich glaube, daß Mutter Natur wahre Wunder verbringen kann und in größzügigen Jahren sind unsere Weine sogar besonders gut. Das Faß soll die besten Seiten des Weines hervorbringen ohne allerdings seinen originären Charakter zu verfälschen oder den Geschmack zu ändern.


Die Auswahl der Eichenfässer muß sorgfältig erfolgen, da die Herkunft und der Toastinggrad während der Herstellung größeren Einfluß auf das spätere Weinleben nehmen.



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